Partizipation

PÄDAGOGISCHER ANSATZ

Partizipation heißt, Entscheidungen, die das eigene Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden.

Das heißt vereinfacht, dass Kind kann und soll
- sich beteiligen - teilnehmen - mitreden - mitbestimmen - mitarbeiten - mitmischen oder mit anderen Worten - unseren gemeinsamen Alltag aktiv mitgestalten.
Wir nehmen die Kinder ernst und hören ihre Stimme.
So lernen die Kinder nach und nach, Verantwortung für sich zu übernehmen und die Konsequenzen für ihre Entscheidungen zu tragen.
Dieses Mitmischen ist für manche Kinder gar nicht so einfach, da sie noch gar nicht so genau wissen, was sie wollen. Es fehlt ihnen das nötige Hintergrundwissen und Erfahrungswerte. Anderen Kindern fehlt die sprachliche Kompetenz, zu sagen, was sie gerne möchten.
Sie brauchen dazu die Begleitung von Erwachsenen, die es ihnen ermöglichen, ihre Bedürfnisse und Gefühle bewusst wahrzunehmen und geeignete Handlungsstrategien zu entwickeln.
Wir wollen hier im Kindergarten die Kinder für die Gestaltung ihres eigenen Lebens und der Welt in der sie leben stärken.
Denn nur wer weiß, was er will, kann Entscheidungen treffen.

Unsere Rahmenbedingungen und die pädagogische Grundhaltung.
Was bedeutet das für unser Erzieherverhalten in der Praxis?

Wie setzen wir das bei uns im Kindergarten um?

Mit diesen Rahmenbedingungen schaffen wir einen Raum und die Möglichkeiten, in denen die Demokratische Teilhabe und Kommunikation in besonderem Maße ge- und erlebt werden kann.
Wir bieten verschiedene Angebote an, unter denen sich die Kinder entscheiden müssen. z.B. Laternen basteln/Auswahl. Aktuell setzen wir mit Hilfe von Fragen und Impulsen, z.B. Kind steht im Garten und friert. „Ist dir vielleicht kalt?“ Hast Du eine Idee, was du tun kannst? oder, ein Kind kann ein Puzzle nicht alleine bauen. „Welche Hilfe brauchst du?“ Später sollen die Themen und Vorschläge vorwiegend von den Kindern kommen.

Warum ist uns Partizipation wichtig?